Details und Erläuterungen

Vermessung und Bau der ägyptischen Pyramiden - von Eckart Unterberger

Details

Rampen oder keine Rampen?

Ich schlage nun folgende neue Rampentheorie vor:


1. Die Methode des simultanen, direkten Flankentransports:


Sämtliche in den Pyramiden verbauten Steinblöcke wurden direkt über die Pyramidenflanke hinaufgezogen.

Dies geschah nicht nur an einer oder mehreren einzelnen Stellen, sondern entlang der gesamten Breite der Pyramidenflanke gleichzeitig, also simultan. Dabei wurden die Blöcke direkt dort hinaufgezogen, wo sie später verbaut werden sollten.

Diese Methode ist die einzig mögliche, die erklärt, wie es zu den vorgefundenen Bearbeitungsspuren kommen konnte.

Die Vorteile der Methode:

  • Die Blöcke müssen nie geschoben, sondern können nur durch Ziehen an ihren jeweiligen Platz gebracht werden.
  • Die Simultaneität der Arbeit: An jeder Seite der Pyramide sind mehrere Zugmannschaften im Einsatz. Ihre Anzahl hängt von der Höhe der Pyramide ab. Je höher dienPyramide, desto kürzer die Seitenkante des Pyramidenstumpfs und desto weniger Mannschaften werden eingesetzt. Da jedoch die größte Menge an Volumen bereits im unteren Drittel der Pyramide verbaut wurde, spielt das letztlich keine Rolle.


Im unteren Drittel jedoch können so gleichzeitig einige Dutzend Mannschaften die Steine nach oben befördern. Dadurch steigt die Förderleistung insgesamt. Wir können so davon ausgehen, dass wesentlich mehr als nur ein Block in zwei Minuten hinaufgezogen

wurde.


Die Methode des simultanen, direkten Flankentransportes ist daher die einzige Methode, mit der es möglich ist, die ungeheure Anzahl an Blöcken in der vorgegebenen Zeitspanne von einigen Jahren nach oben zu befördern.


Das führt uns unmittelbar zum zweiten Element dieser Lösung:


2. Die Pyramiden selbst sind die Rampen zu ihrer Erbauung


Die Pyramiden sind die lange gesuchten Rampen oder schärfer formuliert:

Die Pyramiden sind nichts anderes als Rampen.

Die Form der Pyramide war die einzige Möglichkeit für die Ägypter, ein Bauwerk dieser Höhe zu errichten.

Lösung: Die Pyramiden selbst sind die Rampen

© 2009 Eckart Unterberger